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Style Wild ist nun seit über 5 Jahren organisch in seiner Struktur gewachsen. 2018 wollen wir als Ausgangspunkt nehmen um diesen organischen Grundgedanken weiterzudenken, denn auch wir sehen uns in der Verantwortung kommenden Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen.

Deshalb soll das Thema Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit/Verträglichkeit mehr in den Fokus unserer Veranstaltng treten. Und das nicht nur als Marketingstrategie oder Greenwashing. Vorrangig wollen wir zum selbst Denken und Handeln anregen, Möglichkeiten aufzeigen und als gutes Beispiel vorangehen. Und das muss keineswegs den Spass mindern, ganz im Gegenteil. Gefragt sind vor allem kreative Ideen, Ansätze und interessante Partnerschaften mit verschiedenen Akteuren/Labeln.

Nun stehen wir, wie viele andere auch, erst am Anfang einer Entwicklung und natürlich sind auch wir nicht frei von Fehlern. Deshalb ist unser wichtigster Ankerpunkt die Transparenz in unserem Handeln. Transparenz kann nun alles und nichts bedeuten. Drei wichtige Pfeiler sind dabei für uns Dokumentation, Auswertung und Kommunikation. Wir wollen für die kommenden Style Wild – Ausgaben unseren ökologischen Fussabdruck dokumentieren, auswerten und daraus die richtigen Schlüsse für die Zukunft ziehen.

Wie genau unsere ersten Schritte dabei aussehen, soll hier kurz angerissen werden:

1. Das Catering für die Gäste, TänzerInnen, Judges, Djs und Orga – Team wird durch Vollkornminze organisiert. Dadurch wollen wir nicht nur eine gesunde und ausgewogene Ernährung garantieren, sondern auch regionale und saisonale Produkte präsentiert wissen. Anne aka Vollkornminze in Personalunion ist selbst Tänzerin und seit Jahren fester Bestandteil der Community.

2. Getränke werden nur in Mehrwegflaschen bezogen und/oder in Gläsern ausgegeben. Ersatz bzw. Verzicht auf Strohhalme.

3. An/Abreisen der Künstler unter 1000km erfolgen stets per Bahn oder Bus, ausser es findet sich eine ausreichend große Reisegruppe die es ermöglicht ein Auto zu teilen und damit den Co2 – Abdruck ähnlich gering wie Bus und Bahn zu halten.
Sollten An/Abreisen über 1000km fällig werden, so verpflichten wir uns dazu einen Co2 – Ausgleich zu zahlen. Zudem versuchen wir in Zusammenarbeit mit den Künstlern und Organisatoren ein sinnvolles Routing zu organisieren. Reisen über eine längere Distanz nur für einen Kurzaufenthalt sollen somit vermieden werden und Netzwerke sinnvoll genutzt werden.

4. Soweit möglich bevorzugen wir private Übernachtungsmöglichkeiten bzw. Gemeinschaftsunterkünfte. Sollten Hotelzimmer doch notwendig sein, so wollen wir auf eventuelle Auszeichnungen mit Ökolabel achten und diesen Hotels den Vorzug geben.

5. In Absprache mit unserer Grafikerin Iska Kaek werden wir unser Marketingskonzept überarbeiten und unsere Druckprodukte reduzieren, ausschließlich auf Recyclingpapier setzen und regional drucken.

6. Alle Marketingartikel sind zertifiziert, d.h. sie entsprechen sowohl ökologischen als auch sozialen Mindeststandards. Wir werden zu jedem Produkt angeben, mit welchem Zertifikaten sie versehen sind, um möglichst viel Transparenz herzustellen.
Dasselbe gilt für unsere Sponsoren/Kooperationspartner, welche wir basierend auf diesen Kriterien auswählen. Nach Möglichkeit wollen wir zudem mit unseren Sponsoren/Förderern innovative Projekte versuchen zu realisieren bzw. selbst zu fördern.

7. In Zusammenarbeit mit den verschiedenen Veranstaltungsungsorten werden wir versuchen verschiedene Ökostandards umzusetzen. Dabei orientieren wir uns an Empfehlungen etwa der Clubcomission Berlin und deren Kiez Toolbox.

8. Kommunikation all dieser Standards über unsere social Media Kanäle als auch Aufbereitung von Links/Infos auf unserer Website.

9. Wir wollen unseren ökologischen Fussabdruck möglichst genau erfassen. Damit möchten wir Transparenz herstellen, die Auswertung vereinfachen und Potentiale bzw. kritische Punkte genauer erfassen. Deshalb werden die Punkte 1-7 dokumentiert und für alle unter www.stylewildbattle.de zugänglich sein.